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Kärlingerhaus
am Funtensee
DAV-Schutzhütte im Nationalpark Berchtesgadener Land Impressum
Die Hütte Aktuelles



Heidi Schweiger und
Markus Amann

Zwingerstr. 7
83483 Bischofswiesen

Email: info@kaerlingerhaus.de
Reservierungswünsche bitte per Email.


Tel.(Hütte):
+49 (0)8652 - 609 101 0
(nur während der Sommersaison, Achtung Satellitentelefon! Bitte bedenken Sie, dass Sie zeitversetzt sprechen.)

Tel. Tal (außerhalb der Sommersaison):
+49 (0)8652 - 97 95 62


Wir sind Mitglied im Berchtesgadener und Salzburger Hüttenwirte-Verein.

Logo des Hüttenwirtevereins e.V.

Das Kärlingerhaus am Funtensee ist ein wunderschön in einer Senke im Steinernen Meer gelegenes Unterkunftshaus des Deutschen Alpenvereins mitten in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden.

Das Kärlingerhaus ist 2009 vom 29. Mai bis 11. Oktober bewirtschaftet (wetterbedingte Änderungen sind möglich).

Dieses zentrale Unterkunftshaus auf 1 638 m Höhe mit seinem traumhaften Umfeld bildet einen idealen Ausgangspunkt für zahlreiche Berg- und Wandertouren in die Umgebung.

Kärlingerhaus mit Funtensee


Bei einer Aufstiegszeit ab ca. 3 1/2 Stunden ist es auch für Familien gut erreichbar.

Die Hauptattraktion ist der direkt unter dem Haus gelegene Funtensee mit seiner Teufelsmühle:

Das erfrischende Wasser des ca. fünf Meter tiefen Bergsees ist ein Genuss für jeden Wanderer - in den Sommermonaten kann der See sogar so warm werden, dass man darin auch schwimmen kann.

Der Funtensee mit Kärlingerhaus

Bis 1964 wurde im Gebiet des Funtensees im Sommer auch Almwirtschaft betrieben.

Ein geographisch-physikalisches Phänomen demonstriert die zehn Meter über dem Seeniveau vom Deutschen Wetterdienst errichtete Wetterstation:

Das Kärlingerhaus mit Solaranlage Am 24. 12. 2001 wurde ein Kälterekord von minus 45,9° C erreicht - die bisher tiefste, in Deutschland vom Wetteramt aufgezeichnete Bodentemperatur überhaupt.
Damit wurde der Funtensee zum kältesten Ort Deutschlands.

Wie ist das möglich? Diese Rekordmessung beruht auf den außergewöhnlichen klimatischen Verhältnissen der Talmulde. Die bodennahe Luft kühlt sich durch die nächtliche Ausstrahlung ab. Weil kalte Luft schwerer ist als warme Luft, fließt sie hangabwärts und sammelt sich in Senken wie der Funtenseemulde. Je mehr Kaltluft sich ansammelt, desto kälter wird es. Dagegen kann nur hundert Meter höher die Temperatur um ein Vielfaches wärmer sein. Zehn Grad kälter ist es am See in jedem Fall.
Im Winter kommt zu dieser Kaltluftansammlung über dem See bei klarem Himmel noch zusätzlich eine große Wärmeabstrahlung der Schneedecke hinzu. Wenn es dann noch windstill ist, dann gibt es diese tiefen Kälterekorde.

Diese klimatische Besonderheit am Funtensee äußert sich auch in einer doppelten Waldgrenze: Zusätzlich zur normalen oberen Waldgrenze gibt es um den See auch eine untere Grenze des Waldbewuchses: Auf ca. 60 Meter über Seeniveau endet der Baumwuchs. Die stets negativen Tiefsttemperaturen - auch im Sommer können Temperaturwerte bis -10 Grad erreicht werden - machen den Bäumen das Wachsen unmöglich.


Wir wünschen unseren Freunden und Gästen ein gesundes 2010
Das Haus ist im Moment geschlossen.
Der Winterraum ist geöffnet. Holz , Decken, Kissen,
Geschirr ist vorhanden.
Ein Schlüssel wird nicht benötigt.
Für weiter Fragen wenden Sie sich bitte direkt
an die Sektion Berchtesgaden.
Telefon 08652 -976 46 11
Telefon privat 08652 - 979 562
Stand 28. Januar 2010