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Kärlingerhaus
am Funtensee
DAV-Schutzhütte im Nationalpark Berchtesgadener Land Impressum
Die Hütte Aktuelles



Siegfried und Gabi
Hinterbrandner

Vorderettenberg 14
83487 Marktschellenberg

Email: info@kaerlingerhaus.de
Reservierungswünsche bitte per Email.


Tel.(Hütte):
+49 (0)8652 - 609 101 0
(nur während der bewirtschafteten Zeit)
Achtung Satellitentelefon! Bitte bedenken Sie, dass Sie zeitversetzt sprechen.

Tel. Tal (außerhalb der bewirtschaften Zeit):
+49 (0)8650 - 513


Wir sind Mitglied im Berchtesgadener und Salzburger Hüttenwirte-Verein.

Logo des Hüttenwirtevereins e.V.

Das Kärlingerhaus am Funtensee ist ein wunderschön in einer Senke im Steinernen Meer gelegenes Unterkunftshaus des Deutschen Alpenvereins mitten in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden.

Nach dem Saisonende ist unsere Berghütte bis zur nächsten Saison mit Ausnahme der Skitourenwochen um Ostern nicht bewirtschaftet. Der Winterraum ist aber ganzjährig geöffnet.

Saisonbeginn 2012 ist voraussichtlich der 26. Mai, Saisonende ist ca. Mitte Oktober. Wetterbedingte Änderungen sind möglich.

Dieses zentrale Unterkunftshaus auf 1 638 m Höhe mit seinem traumhaften Umfeld bildet einen idealen Ausgangspunkt für zahlreiche Berg- und Wandertouren in die Umgebung.

Kärlingerhaus mit Funtensee


Bei einer Aufstiegszeit ab ca. 3 1/2 Stunden ist es auch für Familien gut erreichbar.

Die Hauptattraktion ist der direkt unter dem Haus gelegene Funtensee mit seiner Teufelsmühle:

Das erfrischende Wasser des ca. fünf Meter tiefen Bergsees ist ein Genuss für jeden Wanderer - in den Sommermonaten kann der See sogar so warm werden, dass man darin auch schwimmen kann.

Der Funtensee mit Kärlingerhaus

Bis 1964 wurde im Gebiet des Funtensees im Sommer auch Almwirtschaft betrieben.

Ein geographisch-physikalisches Phänomen demonstriert die zehn Meter über dem Seeniveau vom Deutschen Wetterdienst errichtete Wetterstation:

Das Kärlingerhaus mit Solaranlage Am 24. 12. 2001 wurde ein Kälterekord von minus 45,9° C erreicht - die bisher tiefste, in Deutschland vom Wetteramt aufgezeichnete Bodentemperatur überhaupt.
Damit wurde der Funtensee zum kältesten Ort Deutschlands.

Wie ist das möglich? Diese Rekordmessung beruht auf den außergewöhnlichen klimatischen Verhältnissen der Talmulde. Die bodennahe Luft kühlt sich durch die nächtliche Ausstrahlung ab. Weil kalte Luft schwerer ist als warme Luft, fließt sie hangabwärts und sammelt sich in Senken wie der Funtenseemulde. Je mehr Kaltluft sich ansammelt, desto kälter wird es. Dagegen kann nur hundert Meter höher die Temperatur um ein Vielfaches wärmer sein. Zehn Grad kälter ist es am See in jedem Fall.
Im Winter kommt zu dieser Kaltluftansammlung über dem See bei klarem Himmel noch zusätzlich eine große Wärmeabstrahlung der Schneedecke hinzu. Wenn es dann noch windstill ist, dann gibt es diese tiefen Kälterekorde.

Diese klimatische Besonderheit am Funtensee äußert sich auch in einer doppelten Waldgrenze: Zusätzlich zur normalen oberen Waldgrenze gibt es um den See auch eine untere Grenze des Waldbewuchses: Auf ca. 60 Meter über Seeniveau endet der Baumwuchs. Die stets negativen Tiefsttemperaturen - auch im Sommer können Temperaturwerte bis -10 Grad erreicht werden - machen den Bäumen das Wachsen unmöglich.

Liebe Gäste u. Freunde des Kärlingerhauses,

wir haben unser Haus geschlossen. Wir bedanken uns bei allen Gästen für Ihren Besuch.

ACHTUNG: Reservierungen bitte nur über unsere Homepage www.kaerlingerhaus.de

Reservierungen für 2012 werden ab 17. Februar entgegen genommen.

Unsere Öffnungszeiten für die Skitourenwochen und für die Sommersaison 2012 geben wir rechtzeitig auf unserer Homepage bekannt.

Telefonisch sind wir nur bedingt erreichbar!!

Eure Wirtsleut

Sigi u. Gabi

Stand: 26.Januar 2012